Bei Säuglingen können sich Defizite im neuromotorischen Aufrichtungsprozess durch folgende Auffälligkeiten äußern:

  • Bewegungsarmut
  • Verzögerung der Entwicklung
  • bevorzugt nur Rücken-, Bauch- oder eine seitliche Lage
  • der Säugling ist auffallend ruhig
  • sogenannte Schreibabys
  • Überstreckung der Kopfes
  • Abgeflachter Hinterkopf
  • fehlender Mundschluss
  • starker Speichelfluss
  • Still- und Trinkschwierigkeiten
  • fehlendes Krabbeln

Bei Kleinkindern können sich Defizite im neuromotorischen Aufrichtungsprozess durch folgende Auffälligkeiten äußern:

  • Verhaltensoriginalitäten wie ängstlich, sehr anhänglich, aggressiv, verlangsamt, zappelig, braucht einen exakten Tagesablauf, schreit viel, hat Wutausbrüche
  • Wahrnehmungsstörungen
  • unkoordinierte Bewegungen
  • Sprachauffälligkeiten
  • fehlender Mundschluss
  • Zehenspitzengang
  • Kopfgelenksdysfunktionen
  • Einnässen/Einkoten

Wenn Sie diese Auffälligkeiten bei Ihrem Kind beobachten, besteht die Möglichkeit, dass diese Schwierigkeiten auf Grund von Lücken in der Bewegungsentwicklung entstanden sind. In einem ausführlichen Gespräch werden die bisherige Entwicklung und die Problembereiche der Kinder besprochen, um herauszufinden, ob PäPKi® Ihr Kind unterstützen kann. Wenn Ansatzpunkte gefunden wurden, findet eine umfangreiche Diagnostik statt, auf deren Basis ein Übungsprogramm zusammengestellt wird. Dieses Übungsprogramm wird dann von Ihnen Zuhause mit ihrem Kind durchgeführt. Der tägliche Zeitaufwand für diese Übungen beträgt ca. 10 - 15 Minuten. Aus diesem Grund ist der Erfolg dieser Therapie von der aktiven Mitarbeit der Eltern abhängig. Ca. alle 6 bis 8 Wochen findet ein Kontrolltermin statt, bei dem der Entwicklungsstand überprüft und das Übungsprogramm angepasst wird. Die Gesamtdauer der PäPKi®-Therapie beträgt durchschnittlich 0,5 bis 1,5 Jahre.

(Diese Leistungen sind keine Maßnahmen im Sinne einer Heilmittelverordnung)